Tag 1 : Piraten entführen Flüssiggas Tanker

Veröffentlicht: 25. Oktober 2010 in fürchterlich aktuell

Bin beim googlen auf die Erkenntnis gestossen das alle die vorgekauten Informationen von dpa übernehmen. Dann habe ich mich auf die Suche nach  Informationen gemacht  die nicht schon 2000mal im Netz stehen.

Auf die Plätze – fertig – loß . . .

LPG (liquified petroleum gas=Flüssiggas) entsteht bei der Rohöl- und Erdgasförderung als Begleitgas. LPG-Schiffe bringen ihre Ladung direkt von den Bohrinseln an die  LPG-Terminals. LPG verbrennt sehr sauber und wird als Autogas und in Gasflaschen als Butan und Propan verkauft. Aufgrund seiner geringen Menge ist LPG ein Nischenmarkt: Es stellt nur ein Prozent des Gesamtenergie-Produkts in Deutschland.

An Bord des Tankers, der im Besitz einer griechischen Reederei ist und unter der Flagge Singapurs fährt, befinden sich neben dem deutschen Kapitän 16 weitere Besatzungsmitglieder. Bei ihnen handelt es sich um zwei Ukrainer und 14 Asiaten. Was es da wohl zum Mittagessen gibt ?

Die Hauptsaison für Piraten hat gerade erst begonnen (Ich wusste gar nicht das Piraterie ein Saisongeschäft ist) . Diese sei zwischen Ende September und dem Jahreswechsel sowie von April bis Mai. In den Zeiträumen dazwischen herrschen in der Region Monsunregen und starke Winde, die es den Piraten erheblich erschweren, auf das Meer zu fahren. (Aaach soo, jetzt verstehe ich !)

Allerdings sei der Raum, in dem die Angriffe stattfinden, so riesig, dass er von den Marineschiffen nie vollständig überwacht werden könne.(das hat auch schon Störtebecker gewusst !)

 

Es wurden Transitkorridore eingerichtet, die gut wirken würden. Bisher sei kein Schiff in diesen Bereichen angegriffen worden. Allerdings würden die Tanker immer wieder Abkürzungen wählen, um Kosten zu sparen. So würde der Umweg eines Schiffes über das südliche Afrika einen Reeder rund eine Million US-Dollar kosten.

(zuerst spart der Reeder die Kosten für Sicherheitspersonal an Bord, dann nimmt sein Schiff eine Abkürzung weil es billiger ist. Und wird das Schiff dann gekapert ruft man schnell nach der Bundeswehr und lässt den Spaß dann den Steuerzahler bezahlen. Tja, Reeder müsste man sein !)

 

. . . und natürlich gibt es auch schon einen amerikanischen Wissenschaftler vom MIT der befragt wurde, welche Sprengkraft denn so ein Tanker hätte . Sie reicht aus um eine mittelgroße amerikanische Stadt zu planieren. Mit kleinen somalischen Piraten die nächste Weltverschwörung zu konstruieren scheint mir allerdings etwas übertrieben, oder ?

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